Kursdetails
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261-0113 Studium Generale: Natur und antikes Ideal - Kunst der Frührenaissance von 1400-1490

Mit dem Humanismus der Renaissance entstand eine neue Anthropologie und somit ein neues Bild vom Menschen, der nun als erkennendes Wesen voller Würde beschrieben wurde. Das antike Ideal von Mensch und Gesellschaft rückte immer mehr in den Fokus und begann zunächst in der Republik Florenz zu wirken. Man wollte ab 1400 „modern“ sein und suchte nach neuen Formen der Kunst in Anknüpfung an die große Zeit der römischen Republik, in deren Nachfolge man sich sah. Und so widmeten sich die humanistisch inspirierten Künstler von Masaccio und Donatello bis Botticelli dem kanonischen Vorbild der Antike, betrieben Künstleranatomie und experimentierten mit der neuen Zentralperspektive. Zugleich entstand die neuzeitliche Bildsprache. In dieser kehrten auch die antiken Götter in die Kunst zurück. Vom neuen Geist und Stil kündeten den begeisterten Zeitgenossen bald in ganz Italien glänzende Hauptwerke in Architektur, Plastik und Malerei.

Kursort

vhs-Seminarzentrum 38 Traunstein

Adresse: Stadtplatz 38
83278 Traunstein


Termine zum diesen Kurs
Datum Uhrzeit Ort
Datum:
19.05.2026
Uhrzeit:
19:00 - 21:00 Uhr
Wo:
Stadtplatz 38, vhs-Seminarzentrum 38 Traunstein, 1. OG, Raum 106 EDV