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V0114 Sozialphilosophie in der Weimarer Republik und ihre Folgen

Beginn Di., 21.05.2019, 19:30 - 21:00 Uhr
Kursgebühr 9,50 € . Bitte melden Sie sich für diesen Vortrag an, keine Abendkasse.
Dauer 1 Termin
Kursleitung Dr. Stefan Schmitt
Kursort Heimathaus Traunstein, 1. OG, Zieglerstube

Als neue "Wissenschaft von der Gesellschaft" etablierte sich in den zwanziger Jahren die Soziologie (Max Weber, Georg Simmel) an den Universitäten und avancierte zur politischen Leitwissenschaft der Weimarer Republik. Ihre Vertreter gehörten in der deutschen Hochschullandschaft zu den wenigen Anhängern des demokratischen Systems (Max Horkheimer, Theodor W. Adorno, Herbert Marcuse, Walter Benjamin). Ein weiterer Exponent der marxistisch inspirierten Philosophie war der Pazifist Ernst Bloch. Die „Frankfurter Schule“ setzte neue Maßstäbe für das dialektische geschichtsphilosophische Denken, Soziologie und Psychologie. Das Problem der „Massen“ und der Gesellschaft, die Fragen nach der Macht und dem Erbe der Aufklärung werden Themata der neuen Sozialphilosophie. Diese Theorien sollten im erheblichen Maße das Denken der Nachkriegszeit bis hin zu den „68ern“ prägen.




Termine

Datum
21.05.2019
Uhrzeit
19:30 - 21:00 Uhr
Ort
Heimathaus Traunstein, 1. OG, Zieglerstube, Stadtplatz 3



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